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Der DEMOCRACY-MonitorÜber die Qualität des Diskurses

Wir sammeln strukturiert politische Aussagen: zunächst von Spitzenpolitiker:innen z.B. in Talkshows, Bundestagsreden oder aktuellen Debatten, später auch von Medien. Und wir messen die Qualität des demokratischen Diskurses. Wir zeigen, wer mit Fakten, Fairness und Gemeinsinn zu einer lebendigen Demokratie beiträgt – und wer mit Verzerrung, Abwertung oder Spaltung arbeitet, um politische Debatten zu gewinnen.

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DEMOCRACY Score Gesamt

A: Demokratisch konstruktiv - 12 (2%)B: Demokratisch funktional - 152 (24%)BC: Demokratisch ambivalent - 270 (42%)CD: Demokratisch dysfunktional - 148 (23%)DE: Demokratisch destruktiv - 63 (10%)E
ADemokratisch konstruktiv
12 (2%)
BDemokratisch funktional
152 (24%)
CDemokratisch ambivalent
270 (42%)
DDemokratisch dysfunktional
148 (23%)
EDemokratisch destruktiv
63 (10%)
Demokratisch ambivalent
Gesamt: 645 bewertete Aussagen (+ 71 neutral)Belastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik⌀ -1.41

Themen Gesamt

Institutionen & Verantwortungsrollen: 148 (12%)Migration & Integration: 148 (12%)Demokratie & Rechtsstaat: 105 (8%)Standort Deutschland: 95 (7%)Klimaschutz & Energiekosten: 88 (7%)Wohlstand & Fairness: 83 (6%)Frieden & Zusammenarbeit: 68 (5%)Innere Sicherheit & Kriminalität: 54 (4%)Meinung, Debatte & Desinformation: 48 (4%)Gemeinsame Werte & Vorstellungen: 43 (3%)Soziale Ungleichheit: 35 (3%)Zusammenhalt & Wandel: 28 (2%)Lebenssinn & Arbeit: 28 (2%)Medien & Informationsräume: 27 (2%)Meinungsfreiheit & Zensur: 27 (2%)Vielfalt & Gleichberechtigung: 25 (2%)Europa: 21 (2%)Bildung & Jugend: 19 (1%)Steuergerechtigkeit: 19 (1%)Arbeitsmarkt & Arbeitslosigkeit: 18 (1%)Alterwerden & Generationen: 14 (1%)Wert & Leistung: 13 (1%)Generationen: 12 (1%)Sorgen & Lebensgefühl: 12 (1%)Bürokratieabbau & Verwaltung: 11 (1%)Verkehr & Mobilität: 10 (1%)Familie & Partnerschaft: 10 (1%)Wirtschaft Standort Deutschland: 9 (1%)Meinung, Debatte, Desinformation: 7 (1%)Wohnen & Zuhause: 7 (1%)Ernährung & Landwirtschaft: 6 (0%)Gesundheit & Vorsorge: 6 (0%)Inflation & Verbraucherpreise: 5 (0%)Digitalisierung & Bürgerrechte: 5 (0%)Umwelt Sonstige: 4 (0%)Pflege & Unterstützung: 4 (0%)Arbeit & Sinn: 4 (0%)Arbeitslosigkeit: 3 (0%)Gesellschaft Sonstige: 2 (0%)Demokratie Sonstige: 2 (0%)Krisen & Katastrophenschutz: 2 (0%)Bürokratieabbau: 2 (0%)Engagement & Ehrenamt: 1 (0%)Demokratie & Partizipation: 1 (0%)Sicherheit Sonstige: 1 (0%)Psychische Gesundheit: 1 (0%)
Institutionen & Verantwortungsrollen
148 (12%)
Migration & Integration
148 (12%)
Demokratie & Rechtsstaat
105 (8%)
Standort Deutschland
95 (7%)
Klimaschutz & Energiekosten
88 (7%)
Wohlstand & Fairness
83 (6%)
Frieden & Zusammenarbeit
68 (5%)

Hinweis: Mehrfachzuordnungen möglich

Verzerrungstechniken Gesamt

Geladene Sprache: 269 (15%)Voreilige Verallgemeinerung: 174 (10%)Paltering (wahre Irreführung): 164 (9%)Falsche Dichotomie: 158 (9%)Falsche Kausalität: 126 (7%)Appell an die Angst: 120 (7%)Sündenbock-Erzählung: 106 (6%)Strohmann-Argument: 79 (4%)Cherry Picking (Rosinenpickerei): 59 (3%)Euphemismus/Dysphemismus: 52 (3%)Name-Calling: 52 (3%)Weasel Words: 36 (2%)Framing-Effekt: 35 (2%)DARVO: 29 (2%)Ad Hominem (Angriff auf die Person): 28 (2%)Dammbruch-Argument (Slippery Slope): 28 (2%)Falsche Äquivalenz: 26 (1%)Roter Hering: 24 (1%)Mitläufer-/Mehrheits-Fehlschluss: 23 (1%)Emotionale Manipulation: 20 (1%)Falsche Autorität: 18 (1%)Suggestivfrage: 17 (1%)Entweder-Oder-Denken: 16 (1%)Appell an die Tradition: 15 (1%)Dogwhistling: 12 (1%)Ingroup-Bias: 8 (0%)Dehumanisierung: 8 (0%)Geladene Frage (Loaded Question): 7 (0%)Tu Quoque (Du auch): 7 (0%)Status-quo-Bias: 6 (0%)Appell an die Natur: 6 (0%)Basisratenvernachlässigung: 5 (0%)Tone Policing: 4 (0%)JAQing off („Ich stelle ja nur Fragen"): 4 (0%)Negativitätsbias: 3 (0%)Appell an die Mehrheit (Bandwagon): 3 (0%)Fundamentaler Attributionsfehler: 3 (0%)False Trade-Off (Falscher Zielkonflikt): 3 (0%)Motte-and-Bailey: 3 (0%)Whataboutism: 2 (0%)Sunk-Cost-Falle: 2 (0%)Nebulizing (Vernebeln): 2 (0%)Gaslighting: 2 (0%)Concern Trolling: 1 (0%)Rückschaufehler (Hindsight Bias): 1 (0%)Gish Gallop: 1 (0%)Illusion des Erklärungswissens: 1 (0%)Delaying (Verzögern): 1 (0%)Halo-Effekt: 1 (0%)Sealioning: 1 (0%)
Geladene Sprache
269 (15%)
Voreilige Verallgemeinerung
174 (10%)
Paltering (wahre Irreführung)
164 (9%)
Falsche Dichotomie
158 (9%)
Falsche Kausalität
126 (7%)
Appell an die Angst
120 (7%)
Sündenbock-Erzählung
106 (6%)
Wahrheitsverzerrung: 50.1% (888)Emotionale Verzerrung: 40.8% (722)Moralische Verzerrung: 9.1% (161)
Gesamt: 1771

Analyse Verzerrungstechniken Gesamt

Der Diskurs ist von einer intensiven rhetorischen Gestaltung geprägt, mit durchschnittlich 2.54 Verzerrungstechniken pro Aussage. Es zeigt sich eine fast ausgeglichene Dominanz von Logos- (47.7%) und Pathos-Techniken (43.5%). Während logische Verzerrungen wie Voreilige Verallgemeinerung und Falsche Dichotomie die Argumentation schwächen, unterminiert Geladene Sprache und Appell an die Angst die rationale Diskussion. Dies führt zu einer mehrschichtigen Manipulation, die Fakten verdreht und gleichzeitig stark emotionalisiert, was den demokratischen Austausch erheblich beeinträchtigt.

Experimentell • KI-generiert • Modell: gemini-2.5-flash • Erstellt: 3.1.2026

Rhetorisches Profil Gesamt

demokratie-förderlich
neutral
demokratie-belastend
Umgang mit Fakten: Fakten vs. Verzerrung (⌀ -0.35)
1%
20%
26%
49%
4%
Umgang mit Vertrauen: Respekt vs. Abwertung (⌀ -0.35)
1%
6%
59%
25%
9%
Umgang mit Emotionen: Gemeinsinn vs. Spaltung (⌀ -0.65)
1%
6%
29%
56%
8%
Hinweis: Die Balken von -2 und +2 sind optisch doppelt so breit, um die besondere Bedeutung dieser stark förderlichen oder stark belastenden Aussagen hervorzuheben.

Rhetorische Analyse Gesamt

Die übergreifende Rhetorik ist eher sachlich neutral, oft durch selektive Fakten und vereinfachte Darstellungen geprägt. Sie neigt zu polarisierender Sprache, die den Dialog erschwert, und nutzt emotionale Appelle, die jedoch in einer insgesamt nüchternen Tonalität vermittelt werden. Die Durchsetzungskraft entsteht aus der konsequenten Dramatisierung von Problemen wie Migration und Wirtschaft durch falsche Kausalitäten und Verallgemeinerungen. Diese kollektive Kommunikation delegitimiert häufig politische Gegner und Institutionen, untergräbt den faktenbasierten Diskurs und fördert die gesellschaftliche Spaltung, indem sie Ängste schürt und Sündenböcke konstruiert.

Experimentell • KI-generiert • Modell: gemini-2.5-flash • Erstellt: 3.1.2026

Gefunden: 716 Aussagen (inkl. 69 neutrale)
Hubert Aiwanger
Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale RhetorikSchwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)

(auf Facebook)

26.06.2026

"Wer 45 Jahre gearbeitet und eingezahlt hat, ist nicht das Problem. Das Problem sind diejenigen, die schon in jungen Jahren keine Lust auf Arbeit haben und trotzdem dauerhaft Bürgergeld kassieren. Leistung muss sich wieder lohnen – nicht nur in Sonntagsreden, sondern auf dem Konto. Wer arbeitet, Verantwortung übernimmt und unser Land am Laufen hält, muss am Ende mehr haben als derjenige, der dauerhaft nicht arbeitet."

Die Einordnung: Die Aussage kritisiert das Bürgergeldsystem, indem sie einen Gegensatz zwischen langjährig Arbeitenden und angeblich "arbeitsunwilligen" jungen Leistungsbeziehern konstruiert. Sie ignoriert faktische Lohnabstände und die Realität vieler Bürgergeld-Empfänger (Aufstocker, Pflege), um ein Narrativ der Ungerechtigkeit zu befeuern und die Legitimität des Sozialtransfers zu untergraben.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Hubert Aiwanger könnte sagen: "45 Jahre Arbeit verdienen Anerkennung. Wir brauchen einen fairen Lohnabstand, der Erwerbstätigkeit spürbar belohnt – durch gezielte Entlastung bei Steuern und Abgaben statt pauschaler Systemkritik."
Quellefacebook.com
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Widerspruch

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Eva von Angern
Stärkt die Demokratie durch konstruktive RhetorikStärkt die Demokratie durch konstruktive Rhetorik(4.20)

(In T-Online)

21.06.2026

"Die CDU ist eine demokratische Partei, in der sich viele Demokratinnen und Demokraten engagieren und die für die Menschen Politik machen."

Die Einordnung: Die Aussage von Angerns ist eine direkte Reaktion auf Pantisanos CDU-AfD-Vergleich. Sie betont die demokratische Natur der CDU, um die Linke von extremistischen Positionen abzugrenzen und die Koalitionsfähigkeit in Sachsen-Anhalt zu wahren, wo eine starke AfD demokratische Allianzen erfordert.
Quellet-online.de
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Hennis Herbst
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(3.00)

(In T-Online)

21.06.2026

"Wir beobachten schon, dass die CDU in Teilen auch AfD-Politik macht, aber pauschal zu sagen, dass die CDU eine faschistische Partei sei, funktioniert für mich nicht."

Die Einordnung: Herbst distanziert sich von der Gleichsetzung der CDU mit Faschisten durch seinen Parteichef Pantisano. Er betont die demokratische Natur der CDU, kritisiert aber inhaltliche Überschneidungen mit der AfD. Die Aussage erfolgt im Kontext interner Linken-Debatten über Abgrenzung und Koalitionsfähigkeit, insbesondere in Ostdeutschland.
Quellet-online.de
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Saskia Esken
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-0.90)

(Auf Instagram)

20.06.2026

"Nicht nur bei der Steuer, auch bei der Schule verfolgt die AfD einen strikt elitären Kurs. Das Gymnasium sollen nur maximal 25% der Kinder besuchen. Aufstieg durch Bildung? Iwo. Man bleibt lieber unter sich. Und so gehören auch Kinder mit Behinderung für die AfD nicht dazu. Sie sollen wieder ausschließlich an gesonderten Schulen unterrichtet werden. Inklusion ist für die AfD ein „Ideologieprojekt“."

Die Einordnung: Esken kritisiert die AfD-Bildungspolitik, basierend auf deren Sachsen-Anhalt-Programm. Sie hebt die Forderung nach einer 25%-Gymnasialquote und die Ablehnung der Inklusion hervor. Die Aussage ist faktisch fundiert, lässt aber AfD-Begründungen aus und spitzt die Position zur Inklusion zu, um vor AfD-Regierungsbeteiligung zu warnen.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Saskia Esken könnte sagen: "Die AfD fordert in Sachsen-Anhalt eine Gymnasialquote von 25% und lehnt Inklusion ab. Das begrenzt Bildungschancen und widerspricht dem Grundsatz gleichwertiger Teilhabe aller Kinder."
Quelleinstagram.com
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Saskia Esken
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(0.30)

(Auf Instagram)

20.06.2026

"Einem Faschisten wie Björn Höcke vier Stunden lang eine Bühne zu bieten, „ungeskripted“ und unwidersprochen - damit kann man im Netz in kurzer Zeit Millionen von Aufrufen und ziemlich gute Werbeeinnahmen erzielen."

Die Einordnung: Saskia Esken kritisiert die ungefilterte Reichweite und Monetarisierung eines langen Interviews mit Björn Höcke. Sie thematisiert die Verantwortung von Plattformen und Werbetreibenden bei der Verbreitung extremistischer Inhalte. Die Aussage vereinfacht Monetarisierungsmechanismen, trifft aber den Kern der Debatte um mediale Standards und die Gefahr der Normalisierung von Extremismus.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Saskia Esken könnte sagen: "Das vierstündige Höcke-Interview zeigt, wie ungefilterte Reichweite extremistischen Positionen nutzt. Werbetreibende sollten prüfen, ob ihre Anzeigen in solchen Formaten erscheinen."
Quelleinstagram.com
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Markus Söder
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.05)

(Im Anne Will Podcast)

20.06.2026

"Richtungswechsel ist gelungen beim Thema Migration, Richtungswechsel ist gelungen beim Thema Verteidigung stärken, und zwar ganz massiv. Richtungswechsel wird gelingen beim Thema Infrastruktur."

Die Einordnung: Söder reklamiert Erfolge der Schwarz-Roten Regierung in Migration und Verteidigung, um die Handlungsfähigkeit der Demokratie zu belegen. Er ignoriert dabei die Diskrepanz zwischen formalen Maßnahmen und dem anhaltenden Erstarken der AfD, dem eigentlichen Ziel seiner "letzten Patrone"-Strategie, und verschweigt die Rolle der SPD.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Markus Söder könnte sagen: "In der Migrations- und Verteidigungspolitik wurden wichtige Weichen gestellt, aufbauend auf Vorarbeiten der Vorgängerregierung. Bei der Infrastruktur sind die Gesetze verabschiedet, die Umsetzung steht noch aus."
Quelleyoutube.com
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Luigi Pantisano
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-0.90)

(Parteitagsrede)

20.06.2026

"Die Politik dieser Bundesregierung ist das Aufbauprogramm für diese Faschisten. Ozan, ein Kollege bei VW Salzgitter, hat mir gesagt: „Hey Luigi, Salzgitter ist eine migrantische Arbeiterstadt und aktuell gewinnt hier immer nur die AfD". Aber das ist kein verdammtes Naturgesetz! Das passiert nur, weil die anderen Parteien den Kampf um die Herzen und Köpfe von Menschen wie Ozan aufgegeben haben."

Die Einordnung: Pantisano kritisiert die Regierung Merz (CDU/CSU-SPD) für eine Politik, die er als "Abzocke" der arbeitenden Bevölkerung darstellt und die den Aufstieg der AfD fördere. Er nutzt Salzgitter als Beispiel für den Verlust der Arbeiterklasse an die AfD, verschweigt aber die SPD-Historie dort. Die Aussage ist ein Appell, Die Linke als soziale Protestpartei zu etablieren.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Luigi Pantisano könnte sagen: "Die Politik der Bundesregierung begünstigt den Aufstieg der AfD. In Salzgitter, einer migrantischen Arbeiterstadt, gewinnt die AfD, weil andere Parteien die Sorgen der Arbeiterklasse nicht mehr ernst nehmen."
Quelleyoutube.com
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Luigi Pantisano
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.80)

(Parteitagsrede)

20.06.2026

"Die Kriege in der Ukraine, der Genozid in Gaza, in Kurdistan, im Iran, im Libanon haben eins gemeinsam: Überall sterben Menschen und gleichzeitig knallen die Sektkorken bei Rheinmetall. Wir sagen als Linke: Nein zum Krieg!"

Die Einordnung: Die Aussage verknüpft globale Konflikte (Ukraine, Gaza, Kurdistan, Iran, Libanon) mit den Gewinnen der deutschen Rüstungsindustrie (Rheinmetall). Während Rheinmetalls Profitsteigerungen faktisch sind, ist die pauschale Gleichsetzung der Konflikte als „Genozid“ und die suggerierte Kausalität eine starke Verzerrung. Sie dient der Positionierung der Linken als Antikriegspartei und der Delegitimierung der Regierungspolitik.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Luigi Pantisano könnte sagen: "Rheinmetalls Rekordgewinne infolge der Aufrüstung werfen legitime Fragen zur Verteilungsgerechtigkeit auf. Als Linke fordern wir: Rüstungsgewinne besteuern, Friedensdiplomatie stärken."
Quelleyoutube.com
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Markus Söder
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(0.30)

(Im Anne Will Podcast)

20.06.2026

"Ich finde, ja, die Wölfe stehen vor der Tür. Sie unterschätzen das fundamental, was derzeit los ist, und zwar richtig."

Die Einordnung: Söder warnt vor der AfD als existenzielle Bedrohung für die Demokratie, untermauert durch deren Wahlerfolge 2025 und Einstufung als rechtsextrem. Die Metapher "Wölfe vor der Tür" dramatisiert die Lage, um die Dringlichkeit von Regierungshandeln zu betonen. Er verschweigt dabei Kritik, seine eigene Rhetorik befeuere Kulturkämpfe, die der AfD nützen.
Quelleyoutube.com
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Luigi Pantisano
Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale RhetorikSchwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)

(Parteitagsrede)

20.06.2026

"Das Problem sind nicht diejenigen, die mit dem Schlauchboot nach Europa flüchten müssen, sondern diejenigen, die mit dem Privatjet über unsere Köpfe fliegen."

Die Einordnung: Pantisanos Aussage ist eine rhetorische Zuspitzung im Kontext seiner Bewerbung um den Linken-Parteivorsitz. Sie lenkt die Debatte von Migration auf soziale Ungleichheit und ökologische Verantwortung der Reichen, um die AfD zu kontern und die Linke als soziale Alternative zu positionieren. Sie schafft eine Dichotomie, um den Klassenkampf zu betonen und die Regierungspolitik zu kritisieren.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Luigi Pantisano könnte sagen: "Wir muessen sowohl die Herausforderungen der Migration als auch die extreme Ungleichheit ernstnehmen. Beides sind reale Probleme, die eine solidarische Gesellschaft loesen muss."
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