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Der DEMOCRACY-MonitorÜber die Qualität des Diskurses

Wir sammeln strukturiert politische Aussagen: zunächst von Spitzenpolitiker:innen z.B. in Talkshows, Bundestagsreden oder aktuellen Debatten, später auch von Medien. Und wir messen die Qualität des demokratischen Diskurses. Wir zeigen, wer mit Fakten, Fairness und Gemeinsinn zu einer lebendigen Demokratie beiträgt – und wer mit Verzerrung, Abwertung oder Spaltung arbeitet, um politische Debatten zu gewinnen.

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DEMOCRACY Score Gesamt

A: Demokratisch konstruktiv - 13 (1%)B: Demokratisch funktional - 185 (20%)BC: Demokratisch ambivalent - 341 (37%)CD: Demokratisch dysfunktional - 274 (30%)DE: Demokratisch destruktiv - 107 (12%)E
ADemokratisch konstruktiv
13 (1%)
BDemokratisch funktional
185 (20%)
CDemokratisch ambivalent
341 (37%)
DDemokratisch dysfunktional
274 (30%)
EDemokratisch destruktiv
107 (12%)
Demokratisch ambivalent
Gesamt: 920 bewertete Aussagen (+ 80 neutral)Belastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik⌀ -1.69

Themen Gesamt

Institutionen & Verantwortungsrollen: 245 (13%)Migration & Integration: 231 (13%)Demokratie & Rechtsstaat: 145 (8%)Standort Deutschland: 143 (8%)Wohlstand & Fairness: 123 (7%)Klimaschutz & Energiekosten: 108 (6%)Innere Sicherheit & Kriminalität: 85 (5%)Frieden & Zusammenarbeit: 78 (4%)Meinung, Debatte & Desinformation: 73 (4%)Gemeinsame Werte & Vorstellungen: 70 (4%)Medien & Informationsräume: 57 (3%)Lebenssinn & Arbeit: 41 (2%)Soziale Ungleichheit: 36 (2%)Vielfalt & Gleichberechtigung: 35 (2%)Zusammenhalt & Wandel: 33 (2%)Steuergerechtigkeit: 26 (1%)Meinungsfreiheit & Zensur: 25 (1%)Bildung & Jugend: 24 (1%)Europa: 24 (1%)Arbeitsmarkt & Arbeitslosigkeit: 21 (1%)Familie & Partnerschaft: 20 (1%)Sorgen & Lebensgefühl: 20 (1%)Generationen: 19 (1%)Bürokratieabbau & Verwaltung: 17 (1%)Wert & Leistung: 15 (1%)Alterwerden & Generationen: 14 (1%)Gesundheit & Vorsorge: 13 (1%)Verkehr & Mobilität: 10 (1%)Inflation & Verbraucherpreise: 10 (1%)Wohnen & Zuhause: 9 (0%)Wirtschaft Standort Deutschland: 9 (0%)Meinung, Debatte, Desinformation: 7 (0%)Ernährung & Landwirtschaft: 7 (0%)Digitalisierung & Bürgerrechte: 7 (0%)Umwelt Sonstige: 4 (0%)Pflege & Unterstützung: 4 (0%)Arbeit & Sinn: 4 (0%)Engagement & Ehrenamt: 3 (0%)Arbeitslosigkeit: 3 (0%)Gesellschaft Sonstige: 2 (0%)Wirtschaft Sonstige: 2 (0%)Krisen & Katastrophenschutz: 2 (0%)Bürokratieabbau: 2 (0%)Städte & Lebensraum: 1 (0%)Demokratie Sonstige: 1 (0%)Demokratie & Partizipation: 1 (0%)Sicherheit Sonstige: 1 (0%)Psychische Gesundheit: 1 (0%)
Institutionen & Verantwortungsrollen
245 (13%)
Migration & Integration
231 (13%)
Demokratie & Rechtsstaat
145 (8%)
Standort Deutschland
143 (8%)
Wohlstand & Fairness
123 (7%)
Klimaschutz & Energiekosten
108 (6%)
Innere Sicherheit & Kriminalität
85 (5%)

Hinweis: Mehrfachzuordnungen möglich

Verzerrungstechniken Gesamt

Paltering (wahre Irreführung): 353 (14%)Geladene Sprache: 310 (13%)Voreilige Verallgemeinerung: 196 (8%)Falsche Dichotomie: 171 (7%)Falsche Kausalität: 164 (7%)Sündenbock-Erzählung: 159 (6%)Appell an die Angst: 145 (6%)Cherry Picking (Rosinenpickerei): 99 (4%)Framing-Effekt: 91 (4%)Strohmann-Argument: 82 (3%)Euphemismus/Dysphemismus: 82 (3%)Name-Calling: 63 (3%)DARVO: 56 (2%)Weasel Words: 54 (2%)Roter Hering: 48 (2%)Falsche Äquivalenz: 38 (2%)Ad Hominem (Angriff auf die Person): 37 (2%)Dammbruch-Argument (Slippery Slope): 31 (1%)Emotionale Manipulation: 27 (1%)Mitläufer-/Mehrheits-Fehlschluss: 27 (1%)Suggestivfrage: 22 (1%)Appell an die Tradition: 21 (1%)Falsche Autorität: 19 (1%)JAQing off („Ich stelle ja nur Fragen"): 18 (1%)Entweder-Oder-Denken: 16 (1%)False Trade-Off (Falscher Zielkonflikt): 14 (1%)Dogwhistling: 13 (1%)Tu Quoque (Du auch): 12 (0%)Ingroup-Bias: 10 (0%)Basisratenvernachlässigung: 9 (0%)Geladene Frage (Loaded Question): 8 (0%)Dehumanisierung: 7 (0%)Tone Policing: 6 (0%)Status-quo-Bias: 6 (0%)Whataboutism: 6 (0%)Appell an die Natur: 6 (0%)Motte-and-Bailey: 5 (0%)Nebulizing (Vernebeln): 4 (0%)Negativitätsbias: 3 (0%)Appell an die Mehrheit (Bandwagon): 3 (0%)Fundamentaler Attributionsfehler: 3 (0%)Rückschaufehler (Hindsight Bias): 3 (0%)Gaslighting: 3 (0%)Gish Gallop: 3 (0%)Delaying (Verzögern): 3 (0%)Sunk-Cost-Falle: 2 (0%)Concern Trolling: 1 (0%)Verschiebung der Torpfosten: 1 (0%)Illusion des Erklärungswissens: 1 (0%)Halo-Effekt: 1 (0%)Sealioning: 1 (0%)Agenda/Goal Hijacking: 1 (0%)
Paltering (wahre Irreführung)
353 (14%)
Geladene Sprache
310 (13%)
Voreilige Verallgemeinerung
196 (8%)
Falsche Dichotomie
171 (7%)
Falsche Kausalität
164 (7%)
Sündenbock-Erzählung
159 (6%)
Appell an die Angst
145 (6%)
Wahrheitsverzerrung: 52.4% (1292)Emotionale Verzerrung: 38.6% (952)Moralische Verzerrung: 8.9% (220)
Gesamt: 2464

Analyse Verzerrungstechniken Gesamt

Der Diskurs ist von einer intensiven rhetorischen Gestaltung geprägt, mit durchschnittlich 2.54 Verzerrungstechniken pro Aussage. Es zeigt sich eine fast ausgeglichene Dominanz von Logos- (47.7%) und Pathos-Techniken (43.5%). Während logische Verzerrungen wie Voreilige Verallgemeinerung und Falsche Dichotomie die Argumentation schwächen, unterminiert Geladene Sprache und Appell an die Angst die rationale Diskussion. Dies führt zu einer mehrschichtigen Manipulation, die Fakten verdreht und gleichzeitig stark emotionalisiert, was den demokratischen Austausch erheblich beeinträchtigt.

Experimentell • KI-generiert • Modell: gemini-2.5-flash • Erstellt: 3.1.2026

Rhetorisches Profil Gesamt

demokratie-förderlich
neutral
demokratie-belastend
Umgang mit Fakten: Fakten vs. Verzerrung (⌀ -0.49)
1%
17%
20%
57%
5%
Umgang mit Vertrauen: Respekt vs. Abwertung (⌀ -0.44)
1%
5%
53%
31%
10%
Umgang mit Emotionen: Gemeinsinn vs. Spaltung (⌀ -0.71)
1%
6%
25%
59%
10%
Hinweis: Die Balken von -2 und +2 sind optisch doppelt so breit, um die besondere Bedeutung dieser stark förderlichen oder stark belastenden Aussagen hervorzuheben.

Rhetorische Analyse Gesamt

Die übergreifende Rhetorik ist eher sachlich neutral, oft durch selektive Fakten und vereinfachte Darstellungen geprägt. Sie neigt zu polarisierender Sprache, die den Dialog erschwert, und nutzt emotionale Appelle, die jedoch in einer insgesamt nüchternen Tonalität vermittelt werden. Die Durchsetzungskraft entsteht aus der konsequenten Dramatisierung von Problemen wie Migration und Wirtschaft durch falsche Kausalitäten und Verallgemeinerungen. Diese kollektive Kommunikation delegitimiert häufig politische Gegner und Institutionen, untergräbt den faktenbasierten Diskurs und fördert die gesellschaftliche Spaltung, indem sie Ängste schürt und Sündenböcke konstruiert.

Experimentell • KI-generiert • Modell: gemini-2.5-flash • Erstellt: 3.1.2026

Gefunden: 1034 Aussagen (inkl. 80 neutrale)
Ulrich Siegmund
Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale RhetorikSchwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)

(im MDR Duell)

26.08.2026
Diverse
🔥 Behindertenfeindlich (Ableistisch)

"Alle pauschal zu betrachten, ist nun mal ein Experiment. Man muss Menschen individuell betrachten, weil jeder anders ist. Das gehört sich gerade in der vernünftigen Bildungspolitik."

Die Einordnung: Siegmund verteidigt die AfD-Forderung, flächendeckende Inklusion zu beenden, indem er diese als 'Experiment' abwertet. Er verschleiert, dass die 'individuelle Betrachtung' faktisch eine Rückkehr zur Segregation von Schülern mit und ohne Behinderung bedeutet und Deutschland völkerrechtlich zur Inklusion verpflichtet ist. Die Aussage dient der Delegitimierung des inklusiven Bildungssystems.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Ulrich Siegmund könnte sagen: "Inklusion braucht individuelle Förderkonzepte. Wir wollen sicherstellen, dass jedes Kind die Unterstützung bekommt, die es braucht, ob in der Regelschule oder im Förderzentrum."
Quelleardmediathek.de
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Paraphrasierung
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Kontext
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Widerspruch

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Ulrich Siegmund
Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale RhetorikSchwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)

(im MDR Duell)

26.08.2026
Diverse

"Das liegt natürlich daran, dass sie politisch kaum etwas von Linken, Grünen oder der SPD unterscheidet. Es ist doch logisch, dass diese sich dann auch hinter ihnen versammeln. Wir machen das aus eigener Kraft."

Die Einordnung: Siegmunds Aussage delegitimiert Schulzes persönlichen Vorsprung in Direktwahl-Umfragen, indem sie anderen Parteien inhaltliche Gleichschaltung unterstellt. Dies ignoriert faktisch die realen Differenzen in Parteiprogrammen und taktisches Wählerverhalten, das Schulze als 'kleineres Übel' stützt, um die AfD als einzige Alternative zu positionieren.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Ulrich Siegmund könnte sagen: "Die CDU hat in Sachsen-Anhalt eigene Positionen, etwa zur Bürgerarbeit. Dass Wähler anderer Parteien taktisch für Schulze stimmen, zeigt strategisches Kalkül, keine inhaltliche Gleichschaltung."
Quelleardmediathek.de
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Ulrich Siegmund
Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale RhetorikSchwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)

(im MDR Duell)

26.08.2026
Diverse

"Das sind die gleichen hilflosen Floskeln, die ich seit Monaten in diesem Wahlkampf höre, die überhaupt nichts mit der Lebensrealität zu tun haben. [...] Schauen Sie doch, was aktuell in den Schulen in diesem Land los ist. [...] Sie haben seit 24 Jahren Verantwortung darüber."

Die Einordnung: Siegmund kritisiert die Bildungspolitik in Sachsen-Anhalt und macht die CDU für Missstände verantwortlich. Er ignoriert dabei die Rolle von Koalitionspartnern und bundesweite Ursachen für Probleme wie Lehrermangel. Die Aussage dient der Delegitimierung des Amtsinhabers und der CDU als langjähriger Regierungspartei vor der Landtagswahl.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Ulrich Siegmund könnte sagen: "Die Bildungsprobleme in Sachsen-Anhalt sind real und dokumentiert. Als stärkste Regierungspartei der letzten 24 Jahre muss die CDU Verantwortung dafür übernehmen und konkrete Verbesserungen vorlegen."
Quelleardmediathek.de
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Sven Schulze
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(1.05)

(im MDR Duell)

26.08.2026
Diverse

"Er schafft ein Gefühl, er sagt, alles ist möglich. Das ist aber eine Aussage, die würde ich nie auf meine Plakate schreiben, weil es ist nicht alles möglich. Man muss realistisch mit den Menschen sprechen."

Die Einordnung: Schulze kritisiert den AfD-Wahlkampfslogan "Alles ist möglich" als unrealistisch und emotional, um die AfD als unseriös darzustellen. Er positioniert die CDU als Partei des Realismus und der Regierungsverantwortung. Dabei lässt er eigene politische Unwägbarkeiten unerwähnt und ignoriert Siegmunds Versuche, seine Forderungen zu begründen.
Quelleardmediathek.de
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Paraphrasierung
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Ulrich Siegmund
Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale RhetorikSchwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)

(im MDR Duell)

26.08.2026
Diverse

"Wir arbeiten zusammen in der AfD. Da ist niemand eine Marionette. Wir sind ein Team. [...] Bei der CDU distanzieren sie sich ganz klar von ihrer Bundespartei, weil die natürlich absolut peinliche Politik macht. Eine Flachzangenpolitik [...]"

Die Einordnung: Siegmund stellt die AfD als geeintes Team dar, während er die CDU aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zwischen Landes- und Bundesebene als zerstritten und inkompetent ("Flachzangenpolitik") diffamiert. Er verschweigt dabei interne AfD-Konflikte und die Normalität föderaler Debatten in der CDU. Die Aussage dient der Delegitimierung des politischen Gegners und der Idealisierung der eigenen Partei.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Ulrich Siegmund könnte sagen: "In der AfD arbeiten wir eng zusammen. Dass Herr Schulze bei Bundesthemen eigene Positionen vertritt, zeigt, wie unterschiedlich Landes- und Bundesebene in verschiedenen Parteien agieren."
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Sven Schulze
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.05)

(im MDR Duell)

26.08.2026
Diverse

"Es kommen viele Menschen auch zu uns, auch zu unseren Veranstaltungen, die ganz klar sagen, wir haben Angst vor dem, was hier käme, wenn Sie die Verantwortung für dieses Land tragen. Sie haben Angst davor, weil Sie keine Antworten geben."

Die Einordnung: Die Aussage versucht, die hohe AfD-Zustimmung als Angst vor deren Politik zu deuten und ignoriert dabei die Unzufriedenheit mit der CDU-Regierung. Schulze negiert rhetorisch AfD-Konzepte, obwohl diese existieren. Dies ist eine strategische Delegitimierung des politischen Gegners im Wahlkampf um die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Sven Schulze könnte sagen: "Viele Bürger äußern auf unseren Veranstaltungen Bedenken zur AfD-Programmatik – etwa beim Frauenbild oder der Bildungspolitik. Diese Sorgen nehme ich ernst und möchte konkrete Alternativen aufzeigen."
Quelleardmediathek.de
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Ulrich Siegmund
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.80)

(im MDR Duell)

26.08.2026
Diverse

"Sie haben vor zwei Monaten noch das erste Queer-Förder-Programm in Sachsen-Anhalt umgesetzt. War das auch eine CDU-Politik?"

Die Einordnung: Siegmund kritisiert Schulze (CDU) für ein Queer-Förderprogramm. Er suggeriert eine neue, CDU-getriebene Agenda, obwohl es ein seit 2015/16 bestehender Koalitionskompromiss ist. Die falsche Zeitangabe und Auslassung des Koalitionskontextes dienen dazu, Schulze von seiner konservativen Basis zu entfremden und die CDU als werteverräterisch darzustellen.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Ulrich Siegmund könnte sagen: "Das Landesprogramm für LSBTIQ* wurde als Koalitionskompromiss umgesetzt. Teilen Sie diese Prioritätensetzung, Herr Schulze, oder sehen Sie das kritisch?"
Quelleardmediathek.de
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Sven Schulze
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(0.75)

(im MDR Duell)

26.08.2026
Diverse

"Jede Stimme für mich [...] ist auch eine Stimme dafür, dass wir eine ganz vernünftige Rentenreform kriegen in Berlin, weil ich da den Einfluss habe. [...] Ich werde sehr hart für die Menschen hier kämpfen."

Die Einordnung: Die Aussage positioniert Schulze als starken Interessenvertreter Sachsen-Anhalts in der Bundesrentenpolitik, auch gegen die Linie der Bundes-CDU. Er betont seinen Einfluss über den Bundesrat und als Landesvorsitzender, um Wählerstimmen zu mobilisieren. Die direkte Kausalität zwischen Landtagswahl und Rentengestaltung wird dabei zugespitzt, die primäre Bundeszuständigkeit und die Notwendigkeit von Mehrheiten ausgeblendet.
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Ulrich Siegmund
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(1.95)

(im MDR Duell)

26.08.2026
Diverse

"Ich finde es gut, dass wir eine klare Sprache sprechen, aber wir trennen ganz klar zwischen den menschlichen. Ich habe kein Problem, hier mit Herrn Schulze zu stehen. Ich würde mit Ihnen noch einen Kaffee trinken, das ist überhaupt kein Problem, wir müssen miteinander reden."

Die Einordnung: Siegmund verteidigt die aggressive Rhetorik seiner Parteivorsitzenden als "klare Sprache", während er gleichzeitig persönliche Gesprächsbereitschaft mit dem politischen Gegner betont. Dies ist ein rhetorisches Manöver im hitzigen TV-Duell, um trotz scharfer Angriffe moderat und staatsmännisch zu wirken und die Polarisierung zu relativieren.
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Ulrich Siegmund
Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale RhetorikSchwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)

(im MDR Duell)

26.08.2026
Diverse

"Sie haben unzählige Klimamaßnahmen auch in dieser Landesregierung mitgetragen, die sich mit dem Weltklima in 500 Jahren beschäftigen, aber haben diese demografische Katastrophe nicht auf dem Schirm."

Die Einordnung: Siegmund kritisiert die Landesregierung, sie priorisiere Klimaschutz über Demografie. Die Aussage verzerrt Klimaziele rhetorisch auf '500 Jahre' und ignoriert faktisch existierende Demografie-Strategien Sachsen-Anhalts. Sie dient der Delegitimierung der Klimapolitik und der Darstellung der Regierung als realitätsfern.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Ulrich Siegmund könnte sagen: "Sachsen-Anhalt verliert jährlich Einwohner. Unsere Demografie-Strategie braucht mehr Priorität – konkret bei Fachkräften, Infrastruktur und Familienförderung, parallel zu Klimazielen."
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