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Der DEMOCRACY-MonitorÜber die Qualität des Diskurses

Wir sammeln strukturiert politische Aussagen: zunächst von Spitzenpolitiker:innen z.B. in Talkshows, Bundestagsreden oder aktuellen Debatten, später auch von Medien. Und wir messen die Qualität des demokratischen Diskurses. Wir zeigen, wer mit Fakten, Fairness und Gemeinsinn zu einer lebendigen Demokratie beiträgt – und wer mit Verzerrung, Abwertung oder Spaltung arbeitet, um politische Debatten zu gewinnen.

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Markus Lanz

DEMOCRACY Score: "Markus Lanz"

B: Demokratisch funktional - 9 (28%)BC: Demokratisch ambivalent - 15 (47%)CD: Demokratisch dysfunktional - 7 (22%)DE: Demokratisch destruktiv - 1 (3%)E
ADemokratisch konstruktiv
0 (0%)
BDemokratisch funktional
9 (28%)
CDemokratisch ambivalent
15 (47%)
DDemokratisch dysfunktional
7 (22%)
EDemokratisch destruktiv
1 (3%)
Demokratisch ambivalent
Markus Lanz: 32 bewertete Aussagen (+ 2 neutral)Belastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik⌀ -0.96

Themen: "Markus Lanz"

Frieden & Zusammenarbeit: 12 (20%)Institutionen & Verantwortungsrollen: 11 (18%)Klimaschutz & Energiekosten: 8 (13%)Standort Deutschland: 8 (13%)Demokratie & Rechtsstaat: 5 (8%)Wohnen & Zuhause: 4 (7%)Meinungsfreiheit & Zensur: 2 (3%)Europa: 2 (3%)Innere Sicherheit & Kriminalität: 2 (3%)Migration & Integration: 2 (3%)Arbeitsmarkt & Arbeitslosigkeit: 1 (2%)Gemeinsame Werte & Vorstellungen: 1 (2%)Meinung, Debatte & Desinformation: 1 (2%)Sorgen & Lebensgefühl: 1 (2%)Medien & Informationsräume: 1 (2%)
Frieden & Zusammenarbeit
12 (20%)
Institutionen & Verantwortungsrollen
11 (18%)
Klimaschutz & Energiekosten
8 (13%)
Standort Deutschland
8 (13%)
Demokratie & Rechtsstaat
5 (8%)
Wohnen & Zuhause
4 (7%)
Meinungsfreiheit & Zensur
2 (3%)

Hinweis: Mehrfachzuordnungen möglich

Verzerrungstechniken: "Markus Lanz"

Paltering (wahre Irreführung): 16 (16%)Geladene Sprache: 10 (10%)Voreilige Verallgemeinerung: 9 (9%)Strohmann-Argument: 9 (9%)Falsche Kausalität: 8 (8%)Appell an die Angst: 6 (6%)Cherry Picking (Rosinenpickerei): 5 (5%)Falsche Dichotomie: 5 (5%)Falsche Äquivalenz: 4 (4%)Weasel Words: 3 (3%)Name-Calling: 3 (3%)Roter Hering: 2 (2%)Dammbruch-Argument (Slippery Slope): 2 (2%)Ad Hominem (Angriff auf die Person): 2 (2%)Framing-Effekt: 2 (2%)Appell an die Tradition: 1 (1%)Euphemismus/Dysphemismus: 1 (1%)Suggestivfrage: 1 (1%)JAQing off („Ich stelle ja nur Fragen"): 1 (1%)Mitläufer-/Mehrheits-Fehlschluss: 1 (1%)Falsche Autorität: 1 (1%)Rückschaufehler (Hindsight Bias): 1 (1%)Sealioning: 1 (1%)Basisratenvernachlässigung: 1 (1%)Sündenbock-Erzählung: 1 (1%)DARVO: 1 (1%)
Paltering (wahre Irreführung)
16 (16%)
Geladene Sprache
10 (10%)
Voreilige Verallgemeinerung
9 (9%)
Strohmann-Argument
9 (9%)
Falsche Kausalität
8 (8%)
Appell an die Angst
6 (6%)
Cherry Picking (Rosinenpickerei)
5 (5%)
Wahrheitsverzerrung: 67.0% (65)Emotionale Verzerrung: 26.8% (26)Moralische Verzerrung: 6.2% (6)
Gesamt: 97

Analyse Verzerrungstechniken: "Markus Lanz"

Bei Markus Lanz ist der Diskurs stark von Logos-Verzerrungen geprägt (66.7%), insbesondere durch Falsche Äquivalenz, Falsche Kausalität und Cherry Picking. Dies deutet auf eine Manipulation durch Verdrehen von Fakten und Logik hin, die die Argumentationsqualität schwächt und zu Fehlschlüssen führt. Ergänzend tragen Pathos-Techniken wie der Appell an die Angst (27.8%) zur Emotionalisierung bei, während Ethos-Verzerrungen (5.6%) kaum eine Rolle spielen. Insgesamt wird die sachliche Auseinandersetzung durch die logischen Fehlschlüsse erheblich beeinträchtigt.

Experimentell • KI-generiert • Modell: gemini-2.5-flash • Erstellt: 31.12.2025

Rhetorisches Profil: "Markus Lanz"

demokratie-förderlich
neutral
demokratie-belastend
Umgang mit Fakten: Fakten vs. Verzerrung (⌀ -0.35)
-
24%
21%
53%
3%
Umgang mit Vertrauen: Respekt vs. Abwertung (⌀ -0.15)
-
9%
68%
24%
-
Umgang mit Emotionen: Gemeinsinn vs. Spaltung (⌀ -0.47)
-
9%
35%
56%
-
Hinweis: Die Balken von -2 und +2 sind optisch doppelt so breit, um die besondere Bedeutung dieser stark förderlichen oder stark belastenden Aussagen hervorzuheben.

Rhetorische Analyse: "Markus Lanz"

Bei Markus Lanz wird überwiegend mit wenig faktenbasierten Argumenten diskutiert, wobei sich eine nüchterne, aber tendenziell polarisierende Rhetorik zeigt. Die Diskussionskultur ist oft durch Verzerrungstechniken wie falsche Äquivalenzen und Angstszenarien geprägt, was die demokratische Qualität des Diskurses beeinträchtigt und den Rechtsstaat delegitimiert. Rhetorische Durchsetzungskraft entsteht hier durch zugespitzte Positionen und das Schüren von Ängsten, auch wenn der Ton insgesamt sachlich wirkt. Dies fördert zwar Komplexität, birgt aber auch Risiken für einen inklusiven Dialog.

Experimentell • KI-generiert • Modell: gemini-2.5-flash • Erstellt: 31.12.2025

Gefunden: 34 Aussagen (inkl. 2 neutrale)
Jan van Aken
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(1.05)

(bei Markus Lanz)

27.05.2026
Markus LanzMarkus Lanz

"Enteignet wird in Deutschland ständig, weil Artikel 14 Grundgesetz sagt, wenn es dem Allgemeinwohl dient, darf enteignet werden, und Allgemeinwohl ist in Deutschland hauptsächlich Autobahnbau."

Die Einordnung: Van Aken relativiert die Hürden für Enteignungen im Wohnungssektor, indem er auf Art. 14 GG und den Autobahnbau verweist. Er verschweigt die juristischen Unterschiede zu Art. 15 GG und die 'Ultima Ratio'-Prinzipien. Die Aussage dient der Legitimierung der Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen im Kontext der Berliner Wohnungsnot.
Quellezdf.de
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Paraphrasierung
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Kontext
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Maßstab
Widerspruch

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Jan van Aken
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(2.25)

(bei Markus Lanz)

27.05.2026
Markus LanzMarkus Lanz

"Das war ein Riesenfehler, ja. Aber ich finde, das muss man auch mal tun, man muss auch mal Fehler eingestehen. Und das, was die PDS damals gemacht hat, ging einfach gar nicht, weil das müssen jetzt die Mieterinnen ausbaden."

Die Einordnung: Jan van Aken räumt die Beteiligung der PDS am Verkauf kommunaler Wohnungen in Berlin 2004 ein, die heute teils Vonovia gehören. Er nutzt das Eingeständnis als Basis, um die aktuelle Forderung nach Vergesellschaftung zu legitimieren und die Partei von früheren Fehlern abzugrenzen, während er die Folgen für Mieter betont. Der Kontext der damaligen Haushaltsnotlage wird ausgelassen.
Quellezdf.de
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Paraphrasierung
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Kontext
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Maßstab
Widerspruch

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Jan van Aken
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(1.05)

(bei Markus Lanz)

27.05.2026
Markus LanzMarkus Lanz

"Das erste Faktum ist, wir haben Nachbarn, namentlich Russland, das hat ein Nachbarland überfallen. So, und dass deswegen viele Menschen hier Angst haben, kann ich vollkommen verstehen. Deswegen ist es auch völlig richtig, dass wir hier über eine gute EU- und Landesverteidigung reden."

Die Einordnung: Van Akens Aussage erkennt Russlands Aggression und die Angst der Bevölkerung an. Sie dient als rhetorische Basis, um im weiteren Verlauf der Debatte seine Kritik an der Dimension der militärischen Aufrüstung zu legitimieren und alternative Verteidigungsstrategien zu diskutieren. Er schafft Konsens, um später zu polarisieren.
Quellezdf.de
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Paraphrasierung
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Kontext
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Jan van Aken
Hat keinen direkten Einfluss auf die demokratische MeinungsbildungHat keinen direkten Einfluss auf die demokratische Meinungsbildung(0.00)

(bei Markus Lanz)

27.05.2026
Markus LanzMarkus Lanz

"Es ist eigentlich ein völlig normaler Prozess in Friedensverhandlungen, in Irland zum Beispiel war das genauso, es war in der Verfassung festgelegt, dass die ganze Insel zur Republik gehört, und am Ende der Friedensverhandlungen wurde die Verfassung geändert es hat schon funktioniert in der Geschichte."

Die Einordnung: Van Akens Aussage nutzt den irischen Friedensprozess als Präzedenzfall für Verfassungsänderungen bei Gebietsansprüchen, um die Möglichkeit diplomatischer Lösungen im Ukraine-Krieg zu betonen. Er verschweigt dabei die fundamentalen Unterschiede zwischen demokratischen und autoritären Systemen und verharmlost die Seltenheit solcher Verfassungsanpassungen als "völlig normalen Prozess".
Quellezdf.de
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Jan van Aken
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-0.75)

(bei Markus Lanz)

27.05.2026
Markus LanzMarkus Lanz

"Allein die Reaktion jetzt von Merz heute, dass er überhaupt drauf reagiert, ist so unprofessionell. Aber jetzt nach einem Jahr habe ich zum ersten Mal gedacht: Der lernt es nicht. Der lernt es nicht, der ist dann immer wieder impulsiv, der haut immer wieder mal einen raus, wo ich denke, das darf man als Kanzler nicht machen. Und jetzt so darauf zu reagieren, ist sowas von unprofessionell, also da wird mir angst und bange."

Die Einordnung: Van Aken kritisiert Merz' impulsiven Führungsstil nach dessen scharfer Reaktion auf parteiinterne Ablösungsgerüchte. Er deutet Merz' Verhalten als unprofessionell und mangelnde Lernfähigkeit, lässt jedoch die strategische Intention Merz' aus, einen beginnenden Machtkampf im Keim zu ersticken, sowie die ursprüngliche Provokation durch Wüsts Umfeld.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Jan van Aken könnte sagen: "Die Reaktion von Merz zeigt, dass er in kritischen Situationen impulsiv agiert. Es ist wichtig, als Kanzler besonnen und professionell zu handeln, um das Vertrauen der Bürger zu stärken und politische Stabilität zu fördern."
Quellezdf.de
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Paraphrasierung
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Maßstab
Widerspruch

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Jan van Aken
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(1.80)

(bei Markus Lanz)

27.05.2026
Markus LanzMarkus Lanz

"Mietenmafia darf man sagen. Ein Kammergericht in Berlin hat gesagt, man darf das Wort Mietenmafia sagen. Wir wurden verklagt, aber wir haben Recht bekommen. Wir haben festgestellt, dass ganz besonders in Vonovia-Wohnungen wir sehr viele Skandale gehört haben, also bis hin zu illegalen Mieterhöhungen. Die haben ein Geschäftsmodell, da glaube ich nicht mehr dran, dass das ein Fehler ist. Beweisen kann ich das erst, wenn wir von allen 600.000 Mieterinnen die Fakten haben."

Die Einordnung: Die Aussage nutzt ein Gerichtsurteil zur Meinungsfreiheit, um die Bezeichnung "Mietenmafia" für Vonovia zu legitimieren. Van Aken stellt dokumentierte Fehler als Beleg für ein systematisches, mafiöses Geschäftsmodell dar, obwohl das Gericht die faktische Richtigkeit krimineller Unterstellungen nicht bestätigte. Dies dient der Untermauerung radikaler Vergesellschaftungsforderungen.
Quellezdf.de
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Kontext
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Jan van Aken
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.05)

(bei Markus Lanz)

27.05.2026
Markus LanzMarkus Lanz

"Ich kann sagen, wir haben doppelt so viele Flugzeuge, wir haben dreimal so viel Artillerie, wir haben viermal so viel Kriegsschiffe. Das heißt, egal welche Rechnung Sie aufmachen, sind wir hier geschützt, und die Probleme, die es gibt in Europa, die haben mit unserer Kleinstaaterei zu tun."

Die Einordnung: Jan van Akens Aussage verzerrt die militärische Realität durch selektive und teils falsche quantitative Vergleiche europäischer NATO-Staaten und Russlands. Er ignoriert dabei kritische Defizite in Einsatzbereitschaft, Munition und Interoperabilität. Die Behauptung dient der Relativierung der Aufrüstungsdebatte und der Untermauerung der Linken-Position gegen höhere Militärausgaben.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Jan van Aken könnte sagen: "Europa verfügt über beträchtliche Verteidigungskapazitäten, aber Koordinationsprobleme zwischen den Mitgliedstaaten schwächen die Effektivität. Eine bessere Integration könnte die Verteidigungsfähigkeit stärken."
Quellezdf.de
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Paraphrasierung
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Jan van Aken
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(1.05)

(bei Markus Lanz)

27.05.2026
Markus LanzMarkus Lanz

"Es gibt wunderbare Studien, ich kann Ihnen nur ein Buch empfehlen, wo sie Sanctions Reconsidered... Ich glaube, Sanktionen seit dem Zweiten Weltkrieg, 148 verschiedene Regime. In einem Drittel der Fälle sind sie effektiv gewesen."

Die Einordnung: Van Akens Aussage nutzt eine Studie, um die Wirksamkeit von Sanktionen im Ukraine-Krieg zu untermauern. Er verschweigt allerdings, dass die Studie bei militärischen Aggressionen und autokratischen Regimen eine geringere Erfolgsquote ausweist. Die Verallgemeinerung dient der Delegitimierung militärischer Unterstützung und der Betonung alternativer Konfliktlösungsansätze.
Quellezdf.de
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Kontext
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Jan van Aken
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.05)

(bei Markus Lanz)

27.05.2026
Markus LanzMarkus Lanz

"Wenn wir aber am 23. Februar 2022 gesagt hätten, es gibt sofort ein hundertprozentiges Ölembargo... weil die Öleinnahmen gehen direkt in die Kriegskasse. Wir haben den Krieg mitfinanziert über zwei Jahre. Wenn wir das gemacht hätten, hätte sich die Kosten-Nutzen-Rechnung im Kreml komplett verändert."

Die Einordnung: Die Aussage von Jan van Aken (Die Linke) schlägt ein sofortiges, totales Ölembargo im Februar 2022 als effektivere Kriegsbeendungsstrategie vor. Sie ignoriert dabei die massive Abhängigkeit der EU von russischem Öl und die potenziellen verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen für Europa. Die Komplexität von Putins ideologisch motiviertem Krieg wird stark vereinfacht.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Jan van Aken könnte sagen: "Wenn wir am 23. Februar 2022 ein sofortiges Ölembargo beschlossen hätten, hätten wir möglicherweise die finanziellen Ressourcen des Kremls frühzeitig verringern und den Krieg entscheidend beeinflussen können."
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Felix Banaszak
Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale RhetorikSchwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)

(bei Markus Lanz)

20.05.2026
Markus LanzMarkus Lanz

"Was mich wundert, ist, dass Friedrich Merz ja wirklich über Jahrzehnte darauf hingearbeitet hat, diese Position als Bundeskanzler anzunehmen, und offenbar so schlecht vorbereitet war, dass er jetzt, nachdem er über Monate die Sozialpartner gegeneinander aufgewiegelt hat, auf die Idee kommt, wenn er der große Reformator sein will, doch vielleicht mal Arbeitgeber und Gewerkschaften mal zu einem Koalitionsausschuss einzuladen und mal auszutesten, was geht und was nicht."

Die Einordnung: Banaszak kritisiert Merz' späte Einbindung der Sozialpartner in Reformprozesse kurz vor der 30. Juni-Deadline. Er unterstellt mangelnde Vorbereitung und einen konfrontativen Führungsstil ("aufgewiegelt"), während Merz laut Union außenpolitische Prioritäten setzte. Die Aussage delegitimiert Merz' Kanzlerschaft und seine Reformfähigkeit.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Felix Banaszak könnte sagen: "Merz bindet Sozialpartner erst kurz vor der Juni-Deadline ein. Eine frühere Abstimmung hätte den Reformprozess stabilisiert und Vertrauen geschaffen."
Quellezdf.de
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Paraphrasierung
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