
Der DEMOCRACY-MonitorÜber die Qualität des Diskurses
Wir sammeln strukturiert politische Aussagen: zunächst von Spitzenpolitiker:innen z.B. in Talkshows, Bundestagsreden oder aktuellen Debatten, später auch von Medien. Und wir messen die Qualität des demokratischen Diskurses. Wir zeigen, wer mit Fakten, Fairness und Gemeinsinn zu einer lebendigen Demokratie beiträgt – und wer mit Verzerrung, Abwertung oder Spaltung arbeitet, um politische Debatten zu gewinnen.
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DEMOCRACY Score: "Markus Lanz"

Themen: "Markus Lanz"
Hinweis: Mehrfachzuordnungen möglich
Verzerrungstechniken: "Markus Lanz"
Analyse Verzerrungstechniken: "Markus Lanz"
Bei Markus Lanz ist der Diskurs stark von Logos-Verzerrungen geprägt (66.7%), insbesondere durch Falsche Äquivalenz, Falsche Kausalität und Cherry Picking. Dies deutet auf eine Manipulation durch Verdrehen von Fakten und Logik hin, die die Argumentationsqualität schwächt und zu Fehlschlüssen führt. Ergänzend tragen Pathos-Techniken wie der Appell an die Angst (27.8%) zur Emotionalisierung bei, während Ethos-Verzerrungen (5.6%) kaum eine Rolle spielen. Insgesamt wird die sachliche Auseinandersetzung durch die logischen Fehlschlüsse erheblich beeinträchtigt.
Experimentell • KI-generiert • Modell: gemini-2.5-flash • Erstellt: 31.12.2025
Rhetorisches Profil: "Markus Lanz"
Rhetorische Analyse: "Markus Lanz"
Bei Markus Lanz wird überwiegend mit wenig faktenbasierten Argumenten diskutiert, wobei sich eine nüchterne, aber tendenziell polarisierende Rhetorik zeigt. Die Diskussionskultur ist oft durch Verzerrungstechniken wie falsche Äquivalenzen und Angstszenarien geprägt, was die demokratische Qualität des Diskurses beeinträchtigt und den Rechtsstaat delegitimiert. Rhetorische Durchsetzungskraft entsteht hier durch zugespitzte Positionen und das Schüren von Ängsten, auch wenn der Ton insgesamt sachlich wirkt. Dies fördert zwar Komplexität, birgt aber auch Risiken für einen inklusiven Dialog.
Experimentell • KI-generiert • Modell: gemini-2.5-flash • Erstellt: 31.12.2025

Unterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(1.05)(bei Markus Lanz)
"Enteignet wird in Deutschland ständig, weil Artikel 14 Grundgesetz sagt, wenn es dem Allgemeinwohl dient, darf enteignet werden, und Allgemeinwohl ist in Deutschland hauptsächlich Autobahnbau."
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Unterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(2.25)(bei Markus Lanz)
"Das war ein Riesenfehler, ja. Aber ich finde, das muss man auch mal tun, man muss auch mal Fehler eingestehen. Und das, was die PDS damals gemacht hat, ging einfach gar nicht, weil das müssen jetzt die Mieterinnen ausbaden."
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Unterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(1.05)(bei Markus Lanz)
"Das erste Faktum ist, wir haben Nachbarn, namentlich Russland, das hat ein Nachbarland überfallen. So, und dass deswegen viele Menschen hier Angst haben, kann ich vollkommen verstehen. Deswegen ist es auch völlig richtig, dass wir hier über eine gute EU- und Landesverteidigung reden."
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Hat keinen direkten Einfluss auf die demokratische Meinungsbildung(0.00)(bei Markus Lanz)
"Es ist eigentlich ein völlig normaler Prozess in Friedensverhandlungen, in Irland zum Beispiel war das genauso, es war in der Verfassung festgelegt, dass die ganze Insel zur Republik gehört, und am Ende der Friedensverhandlungen wurde die Verfassung geändert es hat schon funktioniert in der Geschichte."
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Belastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-0.75)(bei Markus Lanz)
"Allein die Reaktion jetzt von Merz heute, dass er überhaupt drauf reagiert, ist so unprofessionell. Aber jetzt nach einem Jahr habe ich zum ersten Mal gedacht: Der lernt es nicht. Der lernt es nicht, der ist dann immer wieder impulsiv, der haut immer wieder mal einen raus, wo ich denke, das darf man als Kanzler nicht machen. Und jetzt so darauf zu reagieren, ist sowas von unprofessionell, also da wird mir angst und bange."
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Jan van Aken könnte sagen: "Die Reaktion von Merz zeigt, dass er in kritischen Situationen impulsiv agiert. Es ist wichtig, als Kanzler besonnen und professionell zu handeln, um das Vertrauen der Bürger zu stärken und politische Stabilität zu fördern."
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Unterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(1.80)(bei Markus Lanz)
"Mietenmafia darf man sagen. Ein Kammergericht in Berlin hat gesagt, man darf das Wort Mietenmafia sagen. Wir wurden verklagt, aber wir haben Recht bekommen. Wir haben festgestellt, dass ganz besonders in Vonovia-Wohnungen wir sehr viele Skandale gehört haben, also bis hin zu illegalen Mieterhöhungen. Die haben ein Geschäftsmodell, da glaube ich nicht mehr dran, dass das ein Fehler ist. Beweisen kann ich das erst, wenn wir von allen 600.000 Mieterinnen die Fakten haben."
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Belastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.05)(bei Markus Lanz)
"Ich kann sagen, wir haben doppelt so viele Flugzeuge, wir haben dreimal so viel Artillerie, wir haben viermal so viel Kriegsschiffe. Das heißt, egal welche Rechnung Sie aufmachen, sind wir hier geschützt, und die Probleme, die es gibt in Europa, die haben mit unserer Kleinstaaterei zu tun."
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Jan van Aken könnte sagen: "Europa verfügt über beträchtliche Verteidigungskapazitäten, aber Koordinationsprobleme zwischen den Mitgliedstaaten schwächen die Effektivität. Eine bessere Integration könnte die Verteidigungsfähigkeit stärken."
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Unterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(1.05)(bei Markus Lanz)
"Es gibt wunderbare Studien, ich kann Ihnen nur ein Buch empfehlen, wo sie Sanctions Reconsidered... Ich glaube, Sanktionen seit dem Zweiten Weltkrieg, 148 verschiedene Regime. In einem Drittel der Fälle sind sie effektiv gewesen."
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Belastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.05)(bei Markus Lanz)
"Wenn wir aber am 23. Februar 2022 gesagt hätten, es gibt sofort ein hundertprozentiges Ölembargo... weil die Öleinnahmen gehen direkt in die Kriegskasse. Wir haben den Krieg mitfinanziert über zwei Jahre. Wenn wir das gemacht hätten, hätte sich die Kosten-Nutzen-Rechnung im Kreml komplett verändert."
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Jan van Aken könnte sagen: "Wenn wir am 23. Februar 2022 ein sofortiges Ölembargo beschlossen hätten, hätten wir möglicherweise die finanziellen Ressourcen des Kremls frühzeitig verringern und den Krieg entscheidend beeinflussen können."
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Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)(bei Markus Lanz)
"Was mich wundert, ist, dass Friedrich Merz ja wirklich über Jahrzehnte darauf hingearbeitet hat, diese Position als Bundeskanzler anzunehmen, und offenbar so schlecht vorbereitet war, dass er jetzt, nachdem er über Monate die Sozialpartner gegeneinander aufgewiegelt hat, auf die Idee kommt, wenn er der große Reformator sein will, doch vielleicht mal Arbeitgeber und Gewerkschaften mal zu einem Koalitionsausschuss einzuladen und mal auszutesten, was geht und was nicht."
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Felix Banaszak könnte sagen: "Merz bindet Sozialpartner erst kurz vor der Juni-Deadline ein. Eine frühere Abstimmung hätte den Reformprozess stabilisiert und Vertrauen geschaffen."
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