
Der DEMOCRACY-MonitorÜber die Qualität des Diskurses
Wir sammeln strukturiert politische Aussagen: zunächst von Spitzenpolitiker:innen z.B. in Talkshows, Bundestagsreden oder aktuellen Debatten, später auch von Medien. Und wir messen die Qualität des demokratischen Diskurses. Wir zeigen, wer mit Fakten, Fairness und Gemeinsinn zu einer lebendigen Demokratie beiträgt – und wer mit Verzerrung, Abwertung oder Spaltung arbeitet, um politische Debatten zu gewinnen.
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Verzerrungstechniken Gesamt
Analyse Verzerrungstechniken Gesamt
Der Diskurs ist von einer intensiven rhetorischen Gestaltung geprägt, mit durchschnittlich 2.54 Verzerrungstechniken pro Aussage. Es zeigt sich eine fast ausgeglichene Dominanz von Logos- (47.7%) und Pathos-Techniken (43.5%). Während logische Verzerrungen wie Voreilige Verallgemeinerung und Falsche Dichotomie die Argumentation schwächen, unterminiert Geladene Sprache und Appell an die Angst die rationale Diskussion. Dies führt zu einer mehrschichtigen Manipulation, die Fakten verdreht und gleichzeitig stark emotionalisiert, was den demokratischen Austausch erheblich beeinträchtigt.
Experimentell • KI-generiert • Modell: gemini-2.5-flash • Erstellt: 3.1.2026
Rhetorisches Profil Gesamt
Rhetorische Analyse Gesamt
Die übergreifende Rhetorik ist eher sachlich neutral, oft durch selektive Fakten und vereinfachte Darstellungen geprägt. Sie neigt zu polarisierender Sprache, die den Dialog erschwert, und nutzt emotionale Appelle, die jedoch in einer insgesamt nüchternen Tonalität vermittelt werden. Die Durchsetzungskraft entsteht aus der konsequenten Dramatisierung von Problemen wie Migration und Wirtschaft durch falsche Kausalitäten und Verallgemeinerungen. Diese kollektive Kommunikation delegitimiert häufig politische Gegner und Institutionen, untergräbt den faktenbasierten Diskurs und fördert die gesellschaftliche Spaltung, indem sie Ängste schürt und Sündenböcke konstruiert.
Experimentell • KI-generiert • Modell: gemini-2.5-flash • Erstellt: 3.1.2026

Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)(Sommerinterview 2026)
"Und es gehört zur Wahrheit dazu, dass viele Menschen gesagt haben "genau so ist es". Nur die kommen in Ihrer Berichterstattung kaum vor. Nein, Sie zeigen immer nur diejenigen, die Kritik an mir äußern. Sie zeigen selten diejenigen, die mal sagen, es ist genauso."
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Friedrich Merz könnte sagen: "Ich bekomme auch viel Zustimmung zu diesen Themen. Es wäre wünschenswert, wenn Berichterstattung diese Breite der Reaktionen stärker abbilden würde."
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Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)(Sommerinterview 2026)
"Diese ewige Nörgelei, diese ewige Nölerei, dieses Schlechtreden, dieses Kaputtreden unseres Landes – ich darf mir das bei solchen Gelegenheiten auch mal erlauben, ich bin es einfach leid! Schon im ersten Halbjahr 2026 sind fast so viele neue Unternehmen gegründet worden wie im Jahr 2025, und das war schon ein Rekordjahr in Deutschland."
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Friedrich Merz könnte sagen: "Deutschland zeigt echte Stärken: Die Gründungszahlen steigen. Gleichzeitig nehme ich Kritik ernst und möchte gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern an Lösungen arbeiten."
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Belastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.80)(Sommerinterview 2026)
"Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden in Deutschland ist im Augenblick zu niedrig. Die Schweizer arbeiten 200 Stunden mehr als die Deutschen. Unsere Produktivität ist zu gering, unsere wirtschaftliche Leistung ist zu gering, und da müssen wir was dran tun."
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Friedrich Merz könnte sagen: "Deutschland hat eine hohe Stundenproduktivität, aber ein geringes Gesamtarbeitsvolumen - vor allem wegen Teilzeit. Wir brauchen strukturelle Anreize, damit mehr Menschen Vollzeit arbeiten können, wenn sie es wollen."
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Gefährdet die Demokratie durch destruktive Rhetorik(-4.05)(Sommerinterview 2026)
"Ich habe nie jemandem persönliche Faulheit unterstellt."
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Friedrich Merz könnte sagen: "Ich habe den Begriff 'Faulheit' verwendet, meinte damit aber keine persönliche Unterstellung, sondern eine strukturelle Kritik an der Gesamtzahl geleisteter Arbeitsstunden in Deutschland."
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Belastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.05)(Sommerinterview 2026)
"Wir haben jetzt das fünfte Jahr in Folge einen Krieg in der Ukraine. Wir haben eine schwierige Lage mit den Vereinigten Staaten. Wir sehen eine völlig andere Herausforderung durch die Volksrepublik China. Anhaltende Energiekrise durch fehlendes russisches Gas. Die Verantwortung übernehme ich dafür, diese Entscheidung so zu treffen."
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Friedrich Merz könnte sagen: "Ich erkenne an, dass diese Krisen bei meinem Amtsantritt bereits bestanden. Dennoch haben sich die Bedingungen verschärft, und ich stehe zur Verantwortung für die getroffenen Entscheidungen."
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Belastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-0.90)(Sommerinterview 2026)
"Kulturpessimisten, Untergangspropheten, Nöler, Nörgler, Empörte, Berufskritiker: wegtreten“ Das ist doch nur ein kleiner Auszug aus meiner Rede gewesen. Ich habe zuvor ein Zitat von George Bernard Shaw genannt, das hätten Sie auch bringen können. Und das ist sehr freundlich gewesen. Ich habe gesagt, ich übersetze das jetzt mal in eine unfreundliche Version."
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Friedrich Merz könnte sagen: "Ich verstehe die Kritik an meinem Ton. Ich wollte Optimismus betonen, nicht Kritiker pauschal abwerten. Wer Reformen hinterfragt, leistet einen wichtigen demokratischen Beitrag."
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Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)(Sommerinterview 2026)
"Ich bin aus der letzten Sitzungswoche des Deutschen Bundestages sehr besorgt nach Hause gefahren, weil wir eine Tonlage hatten dort im Parlament. Von der AfD sind wir es gewöhnt, von den Linken mittlerweile auch, aber auch von den Grünen mittlerweile. Das war alles derselbe Sound, das war keine Werbung für die Demokratie."
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Friedrich Merz könnte sagen: "Die Debattenkultur im Bundestag hat sich verschlechtert. Ich nehme dabei auch die CDU in die Pflicht und lade alle Fraktionen ein, gemeinsam Regeln für einen respektvolleren Umgang zu erarbeiten."
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Belastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.05)(Sommerinterview 2026)
"Die Zahl der Frauen unter meinem Vorsitz in der CDU ist eine große Zahl nach oben gegangen. Ich tue alles, um das noch besser zu machen."
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Friedrich Merz könnte sagen: "Unter meinem Vorsitz stieg der Frauenanteil in CDU-Gremien durch das Quorum messbar. Der Mitgliederanteil stagniert noch bei 27 % - hier brauchen wir weitere strukturelle Schritte."
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Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)(Sommerinterview 2026)
"Man kann in der Sache unterschiedlicher Meinung sein, und ich war auch zweimal schon Oppositionsführer und ich habe den jeweiligen Regierungen nichts geschenkt. Aber diese persönliche Herabsetzung, auch nur noch die persönliche Auseinandersetzung, die schadet unserer Demokratie"
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Friedrich Merz könnte sagen: "Als ehemaliger Oppositionsführer kenne ich harte Debatten. Ich appelliere an alle Parteien – mich eingeschlossen – zu mehr Sachlichkeit und weniger persönlichen Angriffen."
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Belastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-1.05)(Sommerinterview 2026)
"Das Wichtigste für uns war zunächst einmal, den weiteren drohenden Anstieg der Beiträge für die Sozialversicherung zu stoppen. Und das wird uns mit diesen Reformen gelingen."
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Friedrich Merz könnte sagen: "Unser Ziel ist es, den Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge zu begrenzen und gleichzeitig gerechte Lösungen für alle Bürger zu finden. Wir arbeiten intensiv an Reformen, die Entlastungen bringen."
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