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Der DEMOCRACY-MonitorÜber die Qualität des Diskurses

Wir sammeln strukturiert politische Aussagen: zunächst von Spitzenpolitiker:innen z.B. in Talkshows, Bundestagsreden oder aktuellen Debatten, später auch von Medien. Und wir messen die Qualität des demokratischen Diskurses. Wir zeigen, wer mit Fakten, Fairness und Gemeinsinn zu einer lebendigen Demokratie beiträgt – und wer mit Verzerrung, Abwertung oder Spaltung arbeitet, um politische Debatten zu gewinnen.

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DEMOCRACY Score Gesamt

A: Demokratisch konstruktiv - 12 (2%)B: Demokratisch funktional - 150 (24%)BC: Demokratisch ambivalent - 266 (43%)CD: Demokratisch dysfunktional - 137 (22%)DE: Demokratisch destruktiv - 49 (8%)E
ADemokratisch konstruktiv
12 (2%)
BDemokratisch funktional
150 (24%)
CDemokratisch ambivalent
266 (43%)
DDemokratisch dysfunktional
137 (22%)
EDemokratisch destruktiv
49 (8%)
Demokratisch ambivalent
Gesamt: 614 bewertete Aussagen (+ 70 neutral)Belastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik⌀ -1.32

Themen Gesamt

Institutionen & Verantwortungsrollen: 144 (12%)Migration & Integration: 132 (11%)Standort Deutschland: 94 (8%)Demokratie & Rechtsstaat: 89 (7%)Klimaschutz & Energiekosten: 88 (7%)Wohlstand & Fairness: 78 (6%)Frieden & Zusammenarbeit: 67 (5%)Innere Sicherheit & Kriminalität: 51 (4%)Meinung, Debatte & Desinformation: 44 (4%)Gemeinsame Werte & Vorstellungen: 39 (3%)Soziale Ungleichheit: 35 (3%)Medien & Informationsräume: 27 (2%)Zusammenhalt & Wandel: 27 (2%)Lebenssinn & Arbeit: 27 (2%)Meinungsfreiheit & Zensur: 26 (2%)Vielfalt & Gleichberechtigung: 23 (2%)Europa: 20 (2%)Steuergerechtigkeit: 19 (2%)Bildung & Jugend: 19 (2%)Arbeitsmarkt & Arbeitslosigkeit: 18 (1%)Alterwerden & Generationen: 14 (1%)Wert & Leistung: 13 (1%)Generationen: 12 (1%)Bürokratieabbau & Verwaltung: 11 (1%)Sorgen & Lebensgefühl: 11 (1%)Verkehr & Mobilität: 10 (1%)Familie & Partnerschaft: 10 (1%)Wirtschaft Standort Deutschland: 9 (1%)Meinung, Debatte, Desinformation: 7 (1%)Wohnen & Zuhause: 7 (1%)Ernährung & Landwirtschaft: 6 (0%)Inflation & Verbraucherpreise: 5 (0%)Digitalisierung & Bürgerrechte: 5 (0%)Gesundheit & Vorsorge: 5 (0%)Umwelt Sonstige: 4 (0%)Pflege & Unterstützung: 4 (0%)Arbeit & Sinn: 4 (0%)Arbeitslosigkeit: 3 (0%)Gesellschaft Sonstige: 2 (0%)Demokratie Sonstige: 2 (0%)Krisen & Katastrophenschutz: 2 (0%)Bürokratieabbau: 2 (0%)Engagement & Ehrenamt: 1 (0%)Demokratie & Partizipation: 1 (0%)Sicherheit Sonstige: 1 (0%)Psychische Gesundheit: 1 (0%)
Institutionen & Verantwortungsrollen
144 (12%)
Migration & Integration
132 (11%)
Standort Deutschland
94 (8%)
Demokratie & Rechtsstaat
89 (7%)
Klimaschutz & Energiekosten
88 (7%)
Wohlstand & Fairness
78 (6%)
Frieden & Zusammenarbeit
67 (5%)

Hinweis: Mehrfachzuordnungen möglich

Verzerrungstechniken Gesamt

Geladene Sprache: 259 (15%)Voreilige Verallgemeinerung: 170 (10%)Paltering (wahre Irreführung): 153 (9%)Falsche Dichotomie: 149 (9%)Falsche Kausalität: 123 (7%)Appell an die Angst: 116 (7%)Sündenbock-Erzählung: 96 (6%)Strohmann-Argument: 78 (5%)Cherry Picking (Rosinenpickerei): 52 (3%)Name-Calling: 51 (3%)Euphemismus/Dysphemismus: 45 (3%)Weasel Words: 36 (2%)Framing-Effekt: 31 (2%)Ad Hominem (Angriff auf die Person): 28 (2%)Dammbruch-Argument (Slippery Slope): 27 (2%)DARVO: 25 (1%)Roter Hering: 24 (1%)Falsche Äquivalenz: 24 (1%)Mitläufer-/Mehrheits-Fehlschluss: 23 (1%)Emotionale Manipulation: 18 (1%)Falsche Autorität: 18 (1%)Suggestivfrage: 17 (1%)Entweder-Oder-Denken: 16 (1%)Appell an die Tradition: 15 (1%)Dogwhistling: 9 (1%)Ingroup-Bias: 8 (0%)Dehumanisierung: 8 (0%)Geladene Frage (Loaded Question): 7 (0%)Tu Quoque (Du auch): 7 (0%)Status-quo-Bias: 6 (0%)Appell an die Natur: 5 (0%)Basisratenvernachlässigung: 5 (0%)Tone Policing: 4 (0%)Negativitätsbias: 3 (0%)Appell an die Mehrheit (Bandwagon): 3 (0%)Fundamentaler Attributionsfehler: 3 (0%)JAQing off („Ich stelle ja nur Fragen"): 3 (0%)False Trade-Off (Falscher Zielkonflikt): 3 (0%)Whataboutism: 2 (0%)Sunk-Cost-Falle: 2 (0%)Gaslighting: 2 (0%)Concern Trolling: 1 (0%)Rückschaufehler (Hindsight Bias): 1 (0%)Illusion des Erklärungswissens: 1 (0%)Nebulizing (Vernebeln): 1 (0%)Delaying (Verzögern): 1 (0%)Motte-and-Bailey: 1 (0%)Halo-Effekt: 1 (0%)Sealioning: 1 (0%)
Geladene Sprache
259 (15%)
Voreilige Verallgemeinerung
170 (10%)
Paltering (wahre Irreführung)
153 (9%)
Falsche Dichotomie
149 (9%)
Falsche Kausalität
123 (7%)
Appell an die Angst
116 (7%)
Sündenbock-Erzählung
96 (6%)
Wahrheitsverzerrung: 50.3% (846)Emotionale Verzerrung: 40.5% (682)Moralische Verzerrung: 9.2% (154)
Gesamt: 1682

Analyse Verzerrungstechniken Gesamt

Der Diskurs ist von einer intensiven rhetorischen Gestaltung geprägt, mit durchschnittlich 2.54 Verzerrungstechniken pro Aussage. Es zeigt sich eine fast ausgeglichene Dominanz von Logos- (47.7%) und Pathos-Techniken (43.5%). Während logische Verzerrungen wie Voreilige Verallgemeinerung und Falsche Dichotomie die Argumentation schwächen, unterminiert Geladene Sprache und Appell an die Angst die rationale Diskussion. Dies führt zu einer mehrschichtigen Manipulation, die Fakten verdreht und gleichzeitig stark emotionalisiert, was den demokratischen Austausch erheblich beeinträchtigt.

Experimentell • KI-generiert • Modell: gemini-2.5-flash • Erstellt: 3.1.2026

Rhetorisches Profil Gesamt

demokratie-förderlich
neutral
demokratie-belastend
Umgang mit Fakten: Fakten vs. Verzerrung (⌀ -0.32)
1%
21%
27%
48%
4%
Umgang mit Vertrauen: Respekt vs. Abwertung (⌀ -0.32)
1%
6%
61%
24%
8%
Umgang mit Emotionen: Gemeinsinn vs. Spaltung (⌀ -0.62)
1%
6%
30%
57%
7%
Hinweis: Die Balken von -2 und +2 sind optisch doppelt so breit, um die besondere Bedeutung dieser stark förderlichen oder stark belastenden Aussagen hervorzuheben.

Rhetorische Analyse Gesamt

Die übergreifende Rhetorik ist eher sachlich neutral, oft durch selektive Fakten und vereinfachte Darstellungen geprägt. Sie neigt zu polarisierender Sprache, die den Dialog erschwert, und nutzt emotionale Appelle, die jedoch in einer insgesamt nüchternen Tonalität vermittelt werden. Die Durchsetzungskraft entsteht aus der konsequenten Dramatisierung von Problemen wie Migration und Wirtschaft durch falsche Kausalitäten und Verallgemeinerungen. Diese kollektive Kommunikation delegitimiert häufig politische Gegner und Institutionen, untergräbt den faktenbasierten Diskurs und fördert die gesellschaftliche Spaltung, indem sie Ängste schürt und Sündenböcke konstruiert.

Experimentell • KI-generiert • Modell: gemini-2.5-flash • Erstellt: 3.1.2026

Gefunden: 684 Aussagen (inkl. 68 neutrale)
Eva von Angern
Stärkt die Demokratie durch konstruktive RhetorikStärkt die Demokratie durch konstruktive Rhetorik(4.20)

(In T-Online)

21.06.2026

"Die CDU ist eine demokratische Partei, in der sich viele Demokratinnen und Demokraten engagieren und die für die Menschen Politik machen."

Die Einordnung: Die Aussage von Angerns ist eine direkte Reaktion auf Pantisanos CDU-AfD-Vergleich. Sie betont die demokratische Natur der CDU, um die Linke von extremistischen Positionen abzugrenzen und die Koalitionsfähigkeit in Sachsen-Anhalt zu wahren, wo eine starke AfD demokratische Allianzen erfordert.
Quellet-online.de
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Paraphrasierung
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Luigi Pantisano
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(1.80)

(Parteitagsrede)

20.06.2026

"Und die Umfragen sind beängstigend. Die AfD kratzt an der 30-Prozent-Marke. Sie scheinen unaufhaltsam. Aber ich sage euch: Wir können sie aufhalten, wir werden sie aufhalten! Wenn wir uns als die ehrliche, soziale und hoffnungsgebende Protestalternative etablieren, dann drehen wir den Wind. Dann schlagen wir auch die AfD!"

Die Einordnung: Pantisano greift die bundesweit hohen AfD-Werte auf, die im Juni 2026 bei rund 29 Prozent liegen und damit tatsächlich an der 30-Prozent-Marke kratzen. Die Zahl ist belegt und nicht überzeichnet. Die Rahmung als "beängstigend" und "unaufhaltsam" dramatisiert die Lage, mündet aber in einen ermutigenden Appell zur Selbstwirksamkeit: Die Linke solle sich als soziale Protestalternative etablieren und den Trend drehen. Das positioniert die eigene Partei, bleibt dabei auf der Sachebene und setzt auf Zuversicht statt auf Feindbilder.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Luigi Pantisano könnte sagen: "Die AfD erzielt in Ostdeutschland bis zu 30 % – bundesweit liegt sie bei rund 17 %. Das zeigt: Es gibt viel zu tun. Gemeinsam können wir mit sozialer Politik Vertrauen zurückgewinnen."
Quelleyoutube.com
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Saskia Esken
Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale RhetorikSchwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)

(Auf Instagram)

20.06.2026
🔥 Antisemitisch
🔥 Geschichtsrevisionistisch

"Inhaltlich will die AfD im Geschichtsunterricht „mehr deutsche Geschichte“, aber bitte vom „Schuldkult“ befreit. Es soll „mehr 1813 und 1871“ stattfinden. Das Kaiserreich soll uns wohl als „Inspiration und Vorbild“ dienen. Doch über die Shoah und den Schrecken, den der Nationalsozialismus über die Welt gebracht hat, sollen wir den Mantel des Vergessens legen. Das ist entlarvend."

Die Einordnung: Saskia Esken kritisiert AfD-Forderungen zur Geschichtsvermittlung, die eine "erinnerungspolitische Wende" mit Fokus auf 1813/1871 und Ablehnung des "Schuldkults" anstreben. Sie spitzt die AfD-Position zu, indem sie eine vollständige Tilgung der Shoah suggeriert, obwohl das Programm eher auf Relativierung durch Kontextverschiebung abzielt. Dies dient der Delegitimierung der AfD.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Saskia Esken könnte sagen: "Die AfD-Forderungen nach mehr Nationalgeschichte und weniger NS-Fokus widersprechen dem Bildungsauftrag zur kritischen Erinnerungskultur. Das verdient eine offene demokratische Debatte."
Quelleinstagram.com
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Paraphrasierung
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Kontext
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Saskia Esken
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(0.30)

(Auf Instagram)

20.06.2026

"Statt die Bildungsziele auf unterschiedlichen Wegen verfolgen zu können, sollen Lehrkräfte [laut Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt] nur noch mit landeseinheitlichen Lehrmaterialien arbeiten dürfen. Die AfD traut also weder den Schulbuchverlagen über den Weg noch der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte."

Die Einordnung: Saskia Esken kritisiert die AfD-Forderung nach landeseinheitlichen Lehrmaterialien, die die pädagogische Freiheit einschränken würde. Sie warnt vor der AfD-Bildungspolitik, die sie als elitär und verfassungswidrig darstellt. Esken spitzt die AfD-Position rhetorisch zu, indem sie die Begründung der AfD für "Qualitätssicherung" auslässt und stattdessen Misstrauen unterstellt.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Saskia Esken könnte sagen: "Die AfD gefährdet die pädagogische Freiheit und die inklusive Bildung. Wir brauchen ein Bildungssystem, das Vielfalt fördert und demokratische Mitwirkung ermöglicht, um allen Kindern gerecht zu werden."
Quelleinstagram.com
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Paraphrasierung
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Kontext
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Saskia Esken
Belastet die Demokratie durch ambivalente RhetorikBelastet die Demokratie durch ambivalente Rhetorik(-0.90)

(Auf Instagram)

20.06.2026

"Nicht nur bei der Steuer, auch bei der Schule verfolgt die AfD einen strikt elitären Kurs. Das Gymnasium sollen nur maximal 25% der Kinder besuchen. Aufstieg durch Bildung? Iwo. Man bleibt lieber unter sich. Und so gehören auch Kinder mit Behinderung für die AfD nicht dazu. Sie sollen wieder ausschließlich an gesonderten Schulen unterrichtet werden. Inklusion ist für die AfD ein „Ideologieprojekt“."

Die Einordnung: Esken kritisiert die AfD-Bildungspolitik, basierend auf deren Sachsen-Anhalt-Programm. Sie hebt die Forderung nach einer 25%-Gymnasialquote und die Ablehnung der Inklusion hervor. Die Aussage ist faktisch fundiert, lässt aber AfD-Begründungen aus und spitzt die Position zur Inklusion zu, um vor AfD-Regierungsbeteiligung zu warnen.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Saskia Esken könnte sagen: "Die AfD fordert in Sachsen-Anhalt eine Gymnasialquote von 25% und lehnt Inklusion ab. Das begrenzt Bildungschancen und widerspricht dem Grundsatz gleichwertiger Teilhabe aller Kinder."
Quelleinstagram.com
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Kontext
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Luigi Pantisano
Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale RhetorikSchwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-2.70)

(Parteitagsrede)

20.06.2026

"Aus den Chefetagen und aus den Villen der Millionäre schaut man auf unsere Familien herab. Und genau dieses Gefühl der Verachtung erleben Millionen Menschen jeden Tag durch die Politik von Merz und Klingbeil."

Die Einordnung: Pantisano kritisiert die Politik der Großen Koalition (Merz/CDU, Klingbeil/SPD) als elitär und unsozial. Er konstruiert ein populistisches Feindbild der "reichen Elite", die die arbeitende Bevölkerung verachtet und ausbeutet. Die Aussage dient der Mobilisierung der Linken gegen die Regierung, ohne konkrete Politikmaßnahmen zu nennen.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Luigi Pantisano könnte sagen: "Viele Menschen fühlen sich von der Politik der aktuellen Führung im Stich gelassen. Wir müssen uns für eine Politik einsetzen, die die Bedürfnisse der arbeitenden Bevölkerung ernst nimmt und soziale Gerechtigkeit fördert."
Quelleyoutube.com
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Paraphrasierung
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Kontext
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Widerspruch

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Luigi Pantisano
Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale RhetorikSchwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.75)

(Parteitagsrede)

20.06.2026

"Und dann machen sie den Fernseher an und müssen sich von Friedrich Merz anhören, wie er von oben herab sagt: „8 Stunden Arbeit reicht nicht, ihr müsst 13 Stunden arbeiten. Ihr sollt krank zur Arbeit und übrigens, ihr lebt alle viel zu lang, ihr dürft erst mit 70 in Rente.“ Wie weltfremd und abgehoben! Und die SPD macht diese ganze Scheiße auch noch mit!"

Die Einordnung: Pantisano verzerrt Merz' Positionen zu Arbeitszeitflexibilisierung, Krankenstand und Rentenalter, indem er ihm fiktive Zitate zuschreibt. Er ignoriert die ökonomischen Begründungen der Regierung und die SPD-Ablehnung der "Rente mit 70", um die Schwarz-Rote Koalition als abgehoben und arbeiterfeindlich darzustellen und Die Linke als Protestpartei zu positionieren.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Luigi Pantisano könnte sagen: "Merz' Pläne zur Arbeitszeitflexibilisierung und zur Rentenanpassung treffen Menschen hart, die ohnehin wenig Zeit und Geld haben. Die Linke steht an ihrer Seite."
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Kontext
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Luigi Pantisano
Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale RhetorikSchwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)

(Parteitagsrede)

20.06.2026

"Von der Presse werde ich oft gefragt, warum wir als Linke so viel über Wut sprechen, sei das nicht der Stil der AfD? Aber wir müssen darüber sprechen, weil die Menschen verdammt noch mal wütend sind! Sie sind wütend, dass Merz und Co. eine Politik machen, die gegen sie gerichtet ist."

Die Einordnung: Pantisano rechtfertigt die Nutzung von "Wut" als politisches Instrument, indem er sie mit der angeblich gegen die arbeitende Klasse gerichteten Politik der Regierung Merz verknüpft. Der Faktencheck belegt, dass konkrete Vorwürfe (z.B. 13-Stunden-Tag) polemische Verzerrungen sind. Die Aussage dient der emotionalen Mobilisierung und positioniert Die Linke als authentische Stimme des Protests, auch in Abgrenzung zur AfD.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Luigi Pantisano könnte sagen: "Umfragen zeigen echte Unzufriedenheit. Wir nehmen diese Sorgen ernst und wollen konkrete Alternativen zur aktuellen Wirtschaftspolitik entwickeln – für alle, die von ihrer Arbeit leben müssen."
Quelleyoutube.com
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Paraphrasierung
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Kontext
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Saskia Esken
Unterstützt die Demokratie durch funktionale RhetorikUnterstützt die Demokratie durch funktionale Rhetorik(0.60)

(Auf Instagram)

20.06.2026

"Unternehmen, deren Werbung in einem solchen Podcast ausgespielt wird, sollten mal schauen, wie sich das abstellen lässt. Man muss das nicht ertragen, dass ein Faschist unwidersprochen vom geplanten Mord am deutschen Volk fabulieren darf. Ich sag mal: Blacklisting hilft."

Die Einordnung: Esken kritisiert die unkritische Plattform für Björn Höcke im Podcast "Hoss & Hopf" und fordert Unternehmen zum Blacklisting auf. Sie spitzt Höckes völkische Rhetorik ("Bevölkerungsaustausch") als "Mord am deutschen Volk" zu, was im politischen Diskurs als legitime Verdeutlichung gilt. Die Aussage zielt auf die Bekämpfung rechtsextremer Inhalte und deren Finanzierung ab.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Saskia Esken könnte sagen: "Unternehmen sollten prüfen, ob ihre Werbung in Podcasts erscheint, die rechtsextremen Ideologien unkritisch Raum geben. Werbeausschluss ist ein legitimes Mittel der Verantwortung."
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Luigi Pantisano
Schwächt die Demokratie durch dysfunktionale RhetorikSchwächt die Demokratie durch dysfunktionale Rhetorik(-3.00)

(Parteitagsrede)

20.06.2026

"Jeden verdammten Tag erzählt uns Merz irgendwas von Reformen. In Wahrheit will er die Menschen abzocken, die jeden Tag arbeiten und bei denen das Geld trotzdem nicht reicht. Lasst uns gemeinsam den Protest organisieren gegen diesen Merz, der seine reichen Freunde noch reicher machen will."

Die Einordnung: Pantisano kritisiert Merz' Reformvorschläge polemisch als "Abzocke" arbeitender Menschen zugunsten Reicher. Er verzerrt CDU-Konzepte zu Arbeitszeit und Rente extrem (13h-Tag, Rente mit 70) und verschweigt deren Begründungen. Die Rede dient der Positionierung als Anwalt der Arbeiterklasse und der Mobilisierung gegen die Regierung.
🍀 Das wird man doch noch sagen dürfen!
Ja, darf man, nur nicht unbedingt so. Luigi Pantisano könnte sagen: "Merz' Reformpläne zu Arbeitszeit und Rente belasten viele Arbeitnehmer. Wir fordern sozial gerechte Alternativen und rufen zum gemeinsamen Protest auf."
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