Das erste Analysesystem für politische Kommunikation

Das Democracy Intelligence Impact System (DIIS) in der Ausbaustufe 2027: So messen wir den Impact auf die Demokratie.

So funktioniert das Democracy Intelligence Impact System (DIIS)

Unser System besteht aus fünf präzisen Analyse-Parametern, mehreren Panels für kontinuierliche Datenerhebung und ergänzenden Analyse-Modulen. Zusammen ergeben sie ein einzigartiges Echtzeit-Lagebild der demokratischen Kultur in Deutschland.

Democracy Intelligence ist der methodische Einsatz von Daten, Analysen und Visualisierungen, um politische Desinformation radikal durchschaubar zu machen.

Dabei analysieren wir nur die politischen Akteure, die Macht haben: Bundespolitiker:innen und meinungsbildende Publikationen. Und wir analysieren dabei nicht "Menschen", sondern ihre öffentlichen Aussagen – und machen sichtbar, wie Sprache Wirklichkeit konstruiert und Demokratie gefährdet oder stärkt.

Demokratien fallen nicht an einem Tag. Sie erodieren in winzigen, kaum sichtbaren Schritten – in verdrehten Schlagzeilen, geschickt gesetzten Frames und immer wiederholten Halbsätzen. Meist merken wir es erst, wenn Wahlprogramme kippen oder Gesetze geändert werden. Dann ist es zu spät.

Wir drehen den Spieß um. Wir messen in Echtzeit, wie sich Deutschlands politische Meinung formt – und wer darauf Einfluss nimmt. Unsere Daten zeigen nicht nur, was diskutiert wird, sondern wie und warum. So können wir eingreifen, lange bevor destruktive Narrative zur neuen Normalität werden.

Das DIIS in der Ausbaustufe 2027

683 Politiker im Blick

Wir beobachten die öffentlichen Aussagen von 683 relevanten Politiker:innen – im Bundestag, in Landesparlamenten und an der Parteispitze. So wird transparent, wie Sprache in die Demokratie eingreift.

2.500 Accounts im Blick

Wir analysieren die Inhalte von rund 2.500 Social-Media-Accounts von Politiker:innen. Das zeigt, welche Frames, Verzerrungen oder Delegitimierungen im digitalen Raum wirken und wie sie Reichweite entfalten.

100 Medien im Blick

Von der „Zeit" bis „Achtgut": Wir nehmen die Aussagen in 100 Leit- und Alternativmedien unter die Lupe. Damit wird klar, welche Narrative in die breite Öffentlichkeit getragen und wie Diskurse geprägt werden.

5 Talkshows im Blick

In Formaten wie Lanz, Miosga oder Maischberger untersuchen wir Aussagen der Gäste. Wir machen sichtbar, wie Talkshows Desinformation verstärken, verschleiern oder entkräften – und welche Wirkung sie entfalten.

4.500 Bundestagsreden im Blick

Wir analysieren systematisch alle Reden im Deutschen Bundestag. Von Regierungserklärungen bis zu Zwischenrufen – wir machen transparent, wie parlamentarische Sprache demokratische Diskurse prägt.

5 DESINFO-Kategorien

Jede Aussage wird codiert: falsch, delegitimierend, verzerrend, geframed oder wahr. So entsteht ein methodisch transparentes Bild, wie Desinformation funktioniert – weit über klassisches Fact-Checking hinaus.

35 Politische Themen

Wir ordnen Aussagen 35 zentralen Themenfeldern zu – von Migration bis Wirtschaft. Dadurch erkennen wir, wo Desinformation besonders häufig auftritt und welche Konfliktlinien gezielt befeuert werden.

25 Demokratie-Personas

Mit 10.000 Live-Antworten bilden wir Demokratie-Personas. Sie zeigen, wie unterschiedliche Gruppen Aussagen wahrnehmen – und welche Narrative in welchen Milieus Anklang oder Ablehnung finden.

64 FDGO-Prinzipien

Alle Aussagen werden darauf geprüft, ob sie die freiheitlich-demokratische Grundordnung stützen oder gefährden. So wird transparent, wann Kritik konstruktiv bleibt – und wann sie in Delegitimierung kippt.

~10.000 TRUST-Analysen

Unsere KI-Agenten codieren täglich rund 10.000 Aussagen. Das macht Muster von Desinformation erkennbar bevor sie hegemonial werden und ganze Debatten verschieben.

Die Democracy-Score Bewertungsskala

  • A (0,0 bis 0,4): Faktenbasiert / Verzerrungsfrei
  • B (0,5 bis 1,4): Beschönigend / dramatisierend
  • C (1,5 bis 2,4): Problematisch / verzerrend
  • D (2,5 bis 3,4): Kritisch / delegitimierend
  • E (3,5 bis 5,0): Hochkritisch / schädigend